30. Alpenrallye: Erlebnis Gro▀glockner

Grandios! Mit einem Wort lässt sich diese Etappe beschreiben. Prachtvolles Wetter begrüßte die Teilnehmer am Start und sorgte vor den wirklich fordernden 360 Kilometern für gute Stimmung. Zwei neue Kapitel wurden bei der Großglockner-Runde 2017 aufgeschlagen: ein erster Abstecher der Kitzbüheler Alpenrallye nach Kärnten - und wie erwähnt: die erste Überfahrt der Großglockner-Hochalpenstraße von Süd nach Nord.

Das Lesachtal zwischen dem "James-Bond-Ort" Obertilliach und Kötschach-Mauthen stand ebenfalls erstmals auf dem Streckenplan - ein landschaftlich besonders zauberhafter Abschnitt mit vielen Blicken auf die Lienzer Dolomiten und einer landschaftlich einmaligen Streckenführung.

Nach dem Mittagsstopp im Grandhotel Lienz, das dem Rallyetross ein passendes Ambiente bot, ging es am Nachmittag so richtig zur Sache: Nach einer entspannten Anfahrt duch das Mölltal ging es ab Heiligenblut so richtig zur Sache: Zunächst führte die Strecke zu einer Sonderprüfung beim Glocknerhaus - mit einem einmaligen Blick auf den schneebedeckten Großglockner, danach über die Südkehren hinauf zum Hochtor und Fuschertörl auf rund 2.500 Metern Seehöhe. Staunen ohne Ende über die schroffe Schönheit der Natur in der Eiswelt der Hohen Tauern...

Entspannt die Rückfahrt nach Kitzbühel, wo die erschöpften Teams in der Altstadt wieder von vielen Oldtimerfans begrüßt wurden...

Fast zur Nebensache wird da schon die Zwischenwertung nach zwei Tagen: Ein Trio konnte sich dabei klar von der Konkurrenz absetzen: Patrick Weber / Sonja Ackermann (BMW 3.0 Si, 1973) führt relativ komfortabel von Schorsch Memminger / Christoph Wellmann (VW Brezelkäfer 1951) und Vorjahressieger Burkhard Müller / Fabian Mohr (MB 300 SLS, 1957). Diese drei Teams dürften wohl den Sieg der Alpenrallye 2017 unter sich ausmachen...

Ähnlich die Situation in der Classic-Wertung: Hier liegen Andreas Eberhardt /  Horst Eberhardt auf Ford Mustang GT 1966 vor  Werner Strähle / Patrick Schumann auf Maserati 3500 Vignale Spider 1961 und Ulrich und Petra Knieling auf Volkswagen Käfer ´´Herbie´´ 1960 in Führung - allerdings lauert hier die Konkurrenz auf den Plätzen in Schlagweite, um am Finaltag das Klassement noch umzudrehen. Wir werden sehen...

Morgen, Samstag folgt mit der Pinzgau-Runde die Schlussetappe der 30. Kitzbüheler Alpenrallye - und ab 14.30 Uhr die große Fahrzeugparade der 188 Klassiker vor Tausenden Zuschauern in der Kitzbüheler Innenstadt. Gänsehautfeeling garantiert!

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